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der PG Saalethal

 

Ostergruß für den Pastoralen Raum Bad Kissingen,


Grüß Gott
 ,
kreuz und osterfeuer by peter weidemann pfarrbriefservicefür die meisten Deutschen ist Ostern ja Gott sei Dank gerettet: Die Geschäfte bleiben doch offen und es kann eingekauft werden was nur geht: Ostern findet statt!

Meine ehrliche Meinung: Ich hätte es als ein starkes Zeichen gesehen, wenn beide Kirchen und die anderen Religionsgemeinschaften in Deutschland den Lockdown mitgetragen hätten - aus Solidarität mit allen, die seit Monaten auf so vieles verzichten müssen und wo es auch um Existenzen geht. Muss ich alles ausreizen, was ich darf?

Es wäre auch solidarisch gewesen mit manchen, die durch Krankheit oder Alter schon länger nicht mehr zum gemeinsamen Gottesdienst kommen können und das aushalten müssen.

Und wir wären ja vorbereitet gewesen: Die Kirchen wären offen geblieben; es gibt eine Fülle von Angeboten Gottesdienste Zuhause mitzufeiern (auch bei uns via Zoom: siehe Gottesdienstordnung) und lädt uns Jesus nicht ein zum Gebet in sein Zimmer zu gehen, sich zurückzuziehen und in der verborgenen Gegenwart Gottes sich geborgen zu fühlen wie bei einem Freund/Freundin?

Und letztes Jahr gab es auch kein großes Osterfeuer vor der Kirche - aber viele kleine Osterfeuer und Feiern, wo der Auferstandene mitten unter den Zweien oder Dreien war.

In manchen Gemeinden unseres Pastoralen Raums werden Gottesdienste gefeiert - aber anders: die Heizung muss ausgemacht werden; gekürzt; mit Masken; kein gemeinsamer Gesang  - kann man da von „Feiern“ sprechen? Und wir planen weiter „auf Sicht“!

Und überhaupt geht es fast nur noch um Gottesdienste - Christsein ist mehr: „Lass uns alle deine Jünger werden; wer sein Leben mit dir wagt, gewinnt!“

Wenn ich diese Tage bewusst mit Jesus mitgehe, egal wo und wie, muss ich mich immer fragen: Will ich das tun, so sein, das auf mich nehmen - wie Jesus? Jesus wirklich nachfolgen?

Es ist und bleibt ein Wagnis, eine Herausforderung, ein ganz anders Werden und Sein - es ist und bleibt verrückt.

Im Namen des Pastoralteams wünsche ich Ihnen und uns und mir heilende - Heilige Tage, ein bewusstes mit Jesus Untergehen und neu Auferstehen und vielleicht kann wenigstens für kurze Zeit manches erst einmal unten bleiben, was sonst oft die Oberhand bei mir oder uns hat.

Gesegnete Ostern: Pfarrer Gerd Greier

 


2021 04 Ostersegen


 

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Glosse

 „Das passt gar nicht….!

Sonntagmorgen in Nüdlingen - nach dem schlichten, einfachen und feierlichen Gottesdienst mit der Feier der Erstkommunion von vier Mädchen und zwei Jungs (die anderen feiern dann im Juni) stehen wir noch etwas zusammen (natürlich mit Abstand und Maske) und da erzählt mir eine Mutter, dass ihr Kind vor kurzem gesagt hätte, dass ich als Pfarrer echt nett wäre …, aber was er nicht versteht, dass ich die Kirche so eingerichtet habe - dass passt gar nicht zu mir! 

2021 04 InnenbildKirche

Ich musste herzhaft schmunzeln und lachen und könnte alles aufklären: Die Kirche hat jemand anderes so eingerichtet - und es stimmt: manches passt nicht so zu mir! Und mir ist auch wieder neu bewusst geworden, wie manche Bilder und Figuren nicht nur auf Kinder wirken (da stecken Pfeile in Menschen; anderen werden gerade enthauptet; manche schauen sehr ernst, fast böse…).

Gut, dass wir Christen da anders sind, anders schauen und ganz anders miteinander umgehen:

An uns hat Papst Franziskus sicher nicht gedacht, als er mal beklagt hat, dass Christen oft zu griesgrämig und wenig freudig aufträten. Solche Gläubigen zögen manchmal eher ein Gesicht wie «eine in Essig eingelegte Peperoni»,

Gut dass es auch heute glaubwürdige Zeugen der Frohen Botschaft gibt. Ihr seid ein Segen:

Gerd Greier,  Pfarrer im Pastoralen Raum

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