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der PG Saalethal


 

Liebe Leserin, lieber Leser,
einfach mal "abhängen", wie auf dem Bild der Titelseite, das wünschen sich viele für die Zeit des Urlaubs und/oder der Ferien. Ja, es tut gut, sich auf einer Hängematte, im Liegestuhl oder auf der Gartenbank zu entspannen und den Alltagstrubel zu entfliehen. Bei dieser Art des "Abhängens" braucht man nichts zu tun, es reicht zur Ruhe zu kommen und die Seele baumeln zu lassen. Und doch erleben viele, dass sie zu Beginn des Urlaubs eine gewisse Zeit benötigen zum Abhängen der Gedanken und Notizen rund um die Arbeit, zum Ablegen der "Arbeits"-Kleidung und der Tagesstruktur etc. Ich bin jedes Mal erstaunt, wie lange ich brauche, mich davon zu lösen und wie befreiend das Loslassen sein kann.
Hängematte
Erst dann steht dem "Abhängen" an einem schönen und ruhigen Ort nichts mehr im Weg und das Erholen und Kraft schöpfen kann zum Tagesprogramm werden. Doch eigentlich kann ich ja jeden Tag so befreit leben. Denn Jesus lädt uns ein: "Kommt an einen einsamen Ort, wo wir alleine sind und ruht ein wenig aus" (Mt 6, 31). Ebenso legt er uns nahe: "Sorgt euch nicht...!" (Mt 6, 25). Bei Jesus kann ich also - ganz salopp gesagt - jederzeit "abhängen". Bei ihm darf ich mich frei machen von belastenden und strapazierenden Situationen des Lebens.
Er bietet uns seine Hängematte überall an, wo wir sind. Doch vor lauter Geschäftigkeit fällt sie uns kaum auf. Vielleicht sollten wir dieses Angebot einfach häufiger wahrnehmen und auskosten - mitten im Alltag, nicht nur im Urlaub. Ganz ohne Zwang die kleinen und großen Sorgen, Wünsche und unseren Dank mit ihm teilen, an ihn abgeben, um befreit zu leben - jeden Tag. Eine schöne Sommer- und Urlaubszeit und viel Freude beim Abhängen wünscht
Ihre Seelsorgerin Barbara Voll

Aktuelles

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50 Jahre Altarweihe Dorfkirche Aura

Vor 50 Jahre wurde in der damals "neuen Kirche" der Altar geweiht ...

Glosse

Glosse

„Hmmmm…“

Erstkommunionfeier in St. Kilian/Nüdlingen. Endlich ist es soweit: Die Kinder dürfen zum ersten mal mitessen - beim Heiligen Mahl. Ich will sie kurz davor nochmal einstimmen: Die Kinder stehen um den Altar; das Geheimnis des Glaubens ist wieder geschehen: im Brot ist Jesus da; das Brot ist zerbrochen und zerteilt, die Hände haben die Kinder schon zur Schale geformt, in ihren Händen liegt der Leib Christi...und dann sage ich nur noch: „Lasst euch die Liebe Jesu schmecken!“gif Hände der Leib Christi

 

Und? Während sie das Stückchen himmllisches Brot langsam essen und dann kommen aus verschiedenen Richtungen tief aus dem Herzen lauter „Hmmmm's!“ Nicht geprobt, schon gar nicht erwartet, aber wahr. Ich war erstaunt, musste schmunzeln und merkte, wie mich das im Herzen berührte: Wann habe ich das letzte mal Hmmm gemacht beim Empfang der Heiligen Kommunion?

Das hat mich neu auf den Geschmack gebracht im Sakrament der Liebe Gottes. Und heißt es nicht: „Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar?“ Vielleicht wirken deswegen manche Christen so wie Sauerbier?

 

 

Impuls

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