logo st benedikt

Direkter Download von dieser Webseite :

Download

Größe: 4.6 MB

Aktuelles

Auszeit für die Seele

Herzliche Einladung am Sonntag, den 10. Oktober 2021 um 10:00 Uhr in die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer Euerdorf zur "Auszeit der Seele ...

VAM Erntedank Euerdorf

Herzliche Einladung zur Vorabendmesse Erntedank am Samstag, den 02. Oktober 2021 um 18:00 Uhr in die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer Euerdorf ...

Pfarrbrief

  Gemeinsamer Pfarrbrief des Pastoralen Raumes Bad Kissingen September / Oktober 2021 ...

Glosse

 

"Wie hat´s geschmeckt?"

Seit anfang Juni war ich auf „Erstkommuniontournee“ durch den Pastoralen Raum. Das letzte Erstkommunionfest war am 25. Juli in Eltingshausen. Coronabedingt und wegen des kleinen Altarraums sind die Kommuionkinder nach und nach zusammen mit ihrer Familie „nach vorne“ zur Kommunion gekommen.

Bei einem Kommunionmädchen waren auch die zwei jüngeren Geschwister dabei. Da gibt es immer diesen sehnsüchtig-traurigen Blick, wenn sie leer ausgehen; zumindest gesegnet werden sie immer.
Als dann die „große Schwester“ zusammen mit den Eltern kommuniziert hatte und das Heilige Brot, den Leib Christi, gegessen hatten, schaute sie ihr jüngerer Bruder an und fragte sie: „Wie hat's geschmeckt?“ Die Antwort kam prombt: „Gut!“

Alle, die ganz nahe dabei waren, konnten uns ein Schmunzeln nicht verkneifen; und ich muss immer noch über diese Szene lächeln.Brot

Dabei ist es ja ganz einfaches Brot, aber anscheinend konnten wir die Kinder doch etwas auf den Geschmack der Liebe Gottes bringen.

Ihr Bruder ist ja auch in ein paar Jahren eingeladen, selber zu testen, wie das schmeckt, bei seiner Erstkommunion.

Wenn es in einem alten Lied heißt „o süße Seelenspeise“, dann darf auch ich vielleicht wieder neu ganz bewusst bei meiner nächsten Kommunion mir die Liebe Jesu wirklich schmecken lassen; und wenn ich durch Gottes Geist selber gewandelt ein genießbarer Mensch bin und als Christ selber zum Brot für andere werde, ja vielleicht bringe ich andere auf den guten Geschmack unseres Gottes und Glaubens. Geschmacklosigkeiten gibt es leider mehr als genug.

Gerd Greier, Pfarrer

Impuls

­